Bei der Autoreparatur sparen

Wenn die Kosten für die Benützung des Autos das Budget stark belasten,
ist es Zeit eine Sparlösung zu finden.
Ganz einfach, dank der Mehrmarken Tipps für Ihre...

1. Ein sauberer Kostenvoranschlag – damit Sie wissen, was Sie erwartet

Verlangen Sie einen Kostenvoranschlag, wenn Reparaturen anstehen; eine Kostenschätzung ist weniger genau. Bei einem Kostenvoranschlag dürfen die Abweichungen +/- 10 % betragen, bei einer einfachen Schätzung dagegen rund 20 %. Ein Reparaturauftrag an den Chefmechaniker sorgt für die nötige Klarheit, bevor Sie Ihr Fahrzeug übergeben. Der Auftrag hat Folgendes zu regeln:

  • Datum
  • Kundenname und -adresse
  • Art des Fahrzeugs und Kilometerstand
  • Genaue Bezeichnung der anstehenden Reparaturen
  • Wahrscheinliche Kosten der anstehenden Reparaturen
  • Dauer der Stilllegung des Wagens.

2. Unterschiedliche Kostenfolgen bei Austausch oder Reparatur von Teilen

Zahlreiche Teile lassen sich reparieren. Beschädigte Scheinwerfer müssen nicht immer vollständig ausgetauscht werden. Häufig sind nur die Halterungen beschädigt. Es lohnt sich somit, nach Reparaturmöglichkeiten zu fragen. Der Ersatz von Xenon-Scheinwerfern ist besonders teuer.

Lassen Sie sich von Ihrem Mehrmarkenpartner in Sachen Reparatur oder Ersatz beraten.

3. Fahrzeugbeleuchtung: Ein kleiner Riss kann grosse Schäden anrichten

Achten Sie darauf, dass Sie die Fahrzeugbeleuchtung regelmässig überprüfen. Wechseln Sie defekte Birnen sofort aus. Birnen mit suboptimaler Helligkeit können ebenfalls gefährlich werden. Optische Einrichtungen mit Rissen sollten ebenfalls sofort ausgetauscht werden: Wasser dringt sehr leicht ein und sorgt für schädlichen Rost. Nehmen Sie immer eine Ersatzbirne mit.

4. Originale oder gleichwertige Ersatzteile: eine Preisfrage

Es gibt verschiedene Arten von Ersatzteilen. Ihr Garagist kann Ihnen daher auch gleichwertige Ersatzteile anbieten. Bei Abwrackunternehmen erhalten Sie auch Occasionsangebote. Sie können mit solchen Ersatzteilen zwar Geld sparen, gehen jedoch Risiken ein.

Fragen Sie Ihren Mehrmarkenpartner, ob er über gleichwertige Ersatzteile verfügt.

5. Pneus lassen sich billiger reparieren als ersetzen...

Ein Nagel steckt in Ihrem Reifen; die Luft entweicht. Manchmal lässt sich der Reifen wieder aufpumpen und hält dann für eine kurze Strecke. Fahren Sie trotzdem sofort zu Ihrem Garagisten oder einem Reifenspezialisten, um den Pneu reparieren zu lassen. Hier wird der Nagel entfernt und das Gummi repariert – zu einem vorteilhaften Preis. Wenn Sie nicht rasch handeln, kann der Reifen platzen: Eine sehr gefährliche Angelegenheit. Falls es zu einem Unfall kommt, kann das für Sie mit hohen Kosten verbunden sein.

Wenn Ihre Reifen Luft verlieren, fahren Sie zu Ihrem Mehrmarkenpartner und lassen Sie sie prüfen.

6. Winzige Kratzer im Lack mit grossen Folgen

Steinchen, die mit hoher Geschwindigkeit auf die Karosserie prallen, haben den Lack und die Grundschicht beschädigt. Es treten Rostflecken auf. In diesem Fall muss unbedingt ein Fachmann beigezogen werden. Versuchen Sie bitte nicht, die beschädigten Stellen zu entfernen, ansonsten könnte aus einem kleinen Lackschaden eine grosse abgeplatzte Stelle werden.

Ihr Mehrmarkenpartner weiss Rat und Hilfe.

7. Kurz geputzt – keine Rechnung

Vogelkot, tote Insekten und Baumharz beschädigen Ihre Karosserie. Exkremente zerstören die Bindemittel der Farbe und beschädigen die Farbpigmente. Beseitigen Sie sie daher möglichst rasch mit einem Lappen und etwas Wasser. Mit Schutzwachs tun Sie Ihrer Karosserie etwas Gutes.

Beraten Sie sich mit Ihrem Mehrmarkenpartner.

8. Ausbeulen statt ersetzen

Mit dem richtigen Werkzeug können Beulen behoben werden. So lässt sich zum Beispiel der Ersatz einer Seitenwand vermeiden. Teile lassen sich aber nur erfolgreich ausbeulen, wenn der Lack nicht beschädigt wurde, wie es häufig bei Hagelschäden der Fall ist.

9. Teile aus synthetischen Stoffen reparieren, statt nachzukaufen

Zahlreiche Bestandteile aus synthetischem Material lassen sich leicht reparieren. Ein Ersatz durch Neuteile ist nicht immer erforderlich. Dank der neusten Technik bleibt die Ästhetik des Fahrzeugs gewahrt.

Bei Plastikteilen an den Stossstangen etwa lohnt sich eine Reparatur. Falls der Wagen aber einen mittleren oder starken Aufprall erlitten hat, etwa bei einem Unfall, sind sie zu demontieren. Die Absorptionselemente dürfen keine Schäden haben, da dies gefährlich sein könnte.

10. Spielen Sie nicht den Mechaniker – es könnte teuer werden

Automechanik ist kein Kinderspiel. Im Internet finden Sie zwar zahlreiche Videos zum Thema. Ohne die notwendigen Qualifikationen sind Autoreparaturen aber mit einem hohen Risiko verbunden. Als Selbstreparierer setzen Sie Ihre eigenen Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer aufs Spiel. Und wenn Sie einen Fehler machen, kann es sehr teuer werden.

Ihr Mehrmarkenpartner ist ein Experte für Automechanik. Ziehen Sie ihn bei, wenn Reparaturen anstehen.